Schadensquelle Mensch

Krankenstandsmissbrauch

Fenstertage, Freitage und Montage, Tage mit besonders schönem Wetter und ähnliche Zeitpunkte, bieten sich an, die Freizeit auf Kosten des eigenen Unternehmens zu verlängern. Der Dienstnehmer meldet sich krank, macht blau oder geht gar seiner “Nebenbeschäftigung” nach (Pfuscher, Hausbau etc.).

Dem Dienstgeber entsteht Schaden durch die Abwesenheit bei Entgeltfortzahlung und die Arbeit muss von einem anderen Arbeitnehmer erledigt werden, oder bleibt liegen.


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Betriebsspionage

Unter Betriebsspionage versteht man die Weitergabe von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen, auch geistiges Eigentum, an Unbefugte. Hauptverursacher von Informationsabfluss sind weitgehend „abgewanderte Mitarbeiter“, welche größtenteils aus Frust handeln.

Experten schätzen den jährlichen Spionage-Schaden auf Milliardenhöhe. Nicht immer handelt es sich um ausgetretene Mitarbeiter, es können auch illoyale Arbeitnehmer oder sogar preisfixierte Kunden hinter einem Spionageakt stecken. Aber woher weiß man, dass man es mit einem „Maulwurf“ zu tun hat?

Sobald Misstrauen auftaucht, ist Vorsicht geboten und das Hinzuziehen eines Detektivunternehmens anzuraten. Dieses kann durch Erhebungen, Einschleusungen, verdeckte Konsumation von Dienstleistungen und Observation der Wahrheit auf den Grund gehen und gerichtsverwertbare Beweismittel sammeln.

Gelddiebstahl

Selbstverständlich sind nicht nur materielle Sachgegenstände beliebt, sondern auch Geldkassen. Egal ob es sich dabei um Kassen für Handel, Porto oder Kaffee handelt, geklaut wird sprichwörtlich jeder Groschen. Um Diebstähle in Betrieben zu unterbinden, müssen intensive Maßnahmen getroffen werden.

Ein Detektiv kann, eingeschleust in das Unternehmen, Kassendifferenzen aufklären und Diebstähle nachweisen. Der Verdacht alleine reicht gesetzlich nicht aus, um eine Entlassung zu vollziehen. Erst mit Vorlegung von Beweisen, darf ein Angestellter entlassen werden.

Lagerdiebstahl und Verkauf von Ware ohne Rechnung

Immer wieder werden Mitarbeiter dabei erwischt, wie sie zur Aufbesserung des eigenen Einkommens, Güter aus Lagerbeständen des Unternehmens, auf eigene Rechnung schwarz verkaufen oder aber sich aus den Lagern des Arbeitgebers zum eigenen Verbrauch bedienen.

Statistiken belegen, dass 40% des Lagerschwundes, der alljährlich in den Betrieben festgestellt werden muss, auf die eigenen Mitarbeiter zurückzuführen ist.

Die Methoden, die zur Anwendung kommen, zeugen von viel Einfallsreichtum, aber auch von großer Missachtung fremdem Eigentum gegenüber. Diebstähle für den Eigenbedarf bis hin zu gewerbsmäßigen Eigentumsdelikten mit organisierten Verteilernetzen stellen eine alltägliche Bedrohung dar.

Im Rahmen der Bekämpfung derartiger Vorfälle schöpfen wir die gesamte Bandbreite der Methoden zur Erkenntnisgewinnung aus, von der verdeckten Videoüberwachung bis hin zur Einschleusung von Detektiven.

Spesenbetrug

Egal ob sie quer durch die Welt reisen und dabei Verträge aushandeln, oder innerhalb eines Landes zu Beratungs- und Verkaufsgesprächen unterwegs sind – die Rede ist von Außendienstmitarbeitern. Sie alle müssen am Ende des Tages ihrem Vorgesetzten über ihre Tätigkeiten im Außendienst Rechenschaft ablegen. Sei es durch Reiseberichte, Bewirtungs- und Hotelbelege oder Kilometer- und Tankabrechnungen. Falls diese Angaben nicht der Wahrheit entsprechen, kann es für das Unternehmen teuer werden.

Der prototypische Täter einer Vermögensstraftat ist meist sozial integriert und nicht vorbestraft. Daher ist es schon bei einem ersten Verdacht ratsam, eine Kontrolle durchzuführen, um einen wirtschaftlichen Schaden zu verhindern.

Wir ermitteln durch einfache Erhebungen, Zeugenbefragungen, und Observationen, um den Betrug nachzuweisen. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Bericht mit Video- und/oder Fotomaterial zur Beweissicherung angefertigt.

Diebstahl von geistigem Eigentum

Vermehrt beobachten wir in den letzten Monaten, dass immer mehr ehemalige Mitarbeiter den Weg in die Selbständigkeit wagen. An sich nichts Verwerfliches, passierte das nicht immer öfter mit dem geistigen Eigentum des ehemaligen Arbeitgebers, dessen Kundenkartei oder sogar mit dessen Waren.