Stalking

Stalking

Beharrliche Verfolgung

Öffentliche Medien berichten häufig über Stalking bei Prominenten. Selten aber hört man von so einem Fall im Bekanntenkreis oder in der Nachbarschaft. Tatsächlich aber ist der Verdacht auf beharrliche Verfolgung (juristische Bezeichnung für den Tatbestand in Österreich) nichts Ungewöhnliches in unserer Gesellschaft. Es ist ein ernst zu nehmendes Problem, das sogar tödliche Folgen für das Opfer mit sich bringen kann.

„Stalking“ (englisch für heranschleichen, belauern) kommt ursprünglich aus der Jägersprache. Darunter versteht man das Anpirschen eines Jägers an ein Wildtier. Im Bezug auf Menschen bedeutet es, dass Personen gegen ihren Willen verfolgt werden.

Warum das Team HELMBERGER? Weil unsere Ermittler viele Jahre an Erfahrung mitbringen und wir aufgrund der Größe unseres Teams extrem flexibel und schnell agieren können. Auch ermöglicht uns das Team, dass wir Spezialisten für einige Methoden an den Start bringen: verdeckte Befragung, Einschleusung, Überwachungstechnik, diskrete nahezu unsichtbare Beobachtung und sehr genaue und umfangreiche Dokumentation.

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Jeder kann zum Opfer werden

Man unterscheidet zwischen passivem und aktivem Stalking. Bei der aktiven Form werden keine verbalen, körperlichen oder technischen Handlungen gesetzt. Der Täter beschränkt sich lediglich auf das Beobachten und Nachstellen seines Opfers. Bei der aktive Form kann es zu Beschimpfungen, Bedrohungen, Telefonterror und körperlicher Gewalt kommen. Verstärkt wird von aktiven Tätern auch das Internet eingesetzt, wobei sich Stalking und Mobbing miteinander verknüpfen.

Ablauf

Der Stalker ist dem Stalking Opfer meist nicht unbekannt.

Es gibt verschiedene Ursachen und Beweggründe, die eine Person zu einem Stalker werden lassen. Die häufigsten Auslöser sind beendete Beziehungen zwischen Lebenspartnern oder schlicht und ergreifend nicht erwiderte Liebesbezeugungen. In fast allen Stalkingfällen soll das Opfer in einen Angstzustand versetzt werden, um es zu einer Handlung zu bewegen, die der Stalker erreichen will.

Durch Stalking wird den Opfern psychischer Schaden, in extremen Fällen auch körperliche Gewalt zugefügt. Die Folgen können bis zu einem Suizid reichen, wenn sich die Opfer niemanden anvertrauen oder keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Stalking ist kein Kavaliersdelikt.

Wenn der vermeintliche Täter bekannt ist, kann bei der Polizei Anzeige gegen ihn erstattet werden. Ansonsten besteht die Möglichkeit einer Anzeige gegen eine anonyme Person. Jedoch hat die Polizei nur eine Handhabe gegen den Täter, wenn konkrete Beweise vorliegen. Ist dies der Fall, besteht die Möglichkeit einer gerichtlichen Verfügung, bei der sich der Täter dem Opfer auf eine bestimmte Distanz nicht mehr nähern darf. Wir haben bereits mehrere Fälle von Stalking erfolgreich gelöst. Durch Recherchen und Observationen konnte in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage der Stalker identifiziert, gerichtlich verwertbare Beweise gesammelt und somit dem Stalking Opfer geholfen werden.

Zusätzliche Hinweise

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